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Termine und Pressemitteilungen

DAS PROGRAMM DER OTTO VON BYLANDT-GESELLSCHAFT IN DER ERSTEN JAHRESHÄLFTE 2020

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft lädt in der ersten Jahreshälfte 2020 zu vielfältigen Veranstaltungen ein. Das Themenprogramm und den aktuellen Rundbrief für die erste Jahreshälfte 2020 können Sie hier herunterladen.

Pressemitteilung

Stadtgeschichtlicher Vortrag über „Kirche im Quartier“

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft lädt 13. November in die Kirche St. Maria Empfängnis in Mönchengladbach-Venn ein.

Die Stadtgeschichtliche Vortragsreihe der Otto von Bylandt-Gesellschaft ist dafür bekannt, spannende, aber oftmals unbekannte Themen, Orte, Ereignisse und Persönlichkeiten der Mönchengladbacher Geschichte und Kultur vorzustellen. Diesem Anspruch kommt auch der nächste Stadtgeschichtliche Vortrag am 13. November um 19.15 Uhr nach. Unter dem Motto „Kirche im Quartier: Die Umgestaltung und Neupositionierung der Kirche St. Maria Empfängnis im Kontext der Venner Stadtentwicklung“ stellen Bernhard Hintzen und Thomas Müting vom Kirchenvorstand die Neukonzeption der Kirche vor.

Der Hintergrund: Mönchengladbach befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr dynamischen Phase seiner Entwicklung. Das ist in den Zentren der alten Teil-Städte, aber auch in den einzelnen Stadtteilen deutlich zu spüren. In Venn hat die Entwicklung des Ortsteils eine ganz eigene Qualität entwickelt, indem die katholische Pfarre St. Maria Empfängnis ihren Kirchenbau und weitere Immobilien in das Vorhaben eingebunden hat. Angesichts gesunkener Zahlen bei den Kirchenbesuchern hat man hier einen Weg beschritten, der den 150 Jahre alten Kirchenbau aufgeteilt hat in einen Sakralraum im Bereich der Kirchenerweiterung vom Beginn des 20. Jahrhunderts und einen Bereich im Langhaus, der in Zukunft weltlichen Zwecken dienen wird. Damit bietet die Kirche ein interessantes Beispiel dafür, wie heutigen Herausforderungen durch die Verantwortlichen in den kirchlichen Gemeinden, aber auch in den Kommunen begegnet werden kann und wie beide Seiten gemeinsam zu einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung gelangen.

Christoph Nohn, bei der Otto von Bylandt-Gesellschaft für die Stadtgeschichtlichen Vortragsreihe verantwortlich, betont eine wichtigen organisatorischen Aspekt bei dem Vortrag in der Venner Kirche: „Wegen eines Gottesdienstes um 18.30 Uhr verschiebt sich der gewohnte Beginn der Veranstaltungen im Rahmen der Stadtgeschichtlichen Vorträge um etwa eine Viertelstunde nach hinten auf etwa 19.15 Uhr. Die Veranstaltung der Otto von Bylandt-Gesellschaft beginnt vor der Kirche im Bereich des Boule-Platzes.“ Der Eintritt ist frei, um eine Spende zugunsten der Sanierung der Kirche wird im Anschluss gebeten.

Mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Der nächste Vortrag findet 17. November statt.

Pressemitteilung

„Wir zeigen eine große Bandbreite aus Geschichte und Kultur“

In den kommenden Wochen richtet die Otto von Bylandt-Gesellschaft mehrere Veranstaltungen aus. Unter anderem steht eine Führung über den evangelischen Friedhof Rheydt an.

Im Herbst geht es bei der Otto von Bylandt-Gesellschaft, dem Förderverein des Museums Schloss Rheydt, regelmäßig hoch her. So auch in diesem Jahr, wie der Vorsitzende Dr. Rolf Keuchen betont. „Neben Exkursionen bieten wir auch wieder stadtgeschichtliche Vorträge und Matinee-Vorträge und zeigen damit eine große Bandbreite aus Geschichte und Kultur.“

Am Sonntag, 20. Oktober, referiert ab 11.30 Uhr im Rittersaal Schloss Rheydt Jenny Wennmacher – ehemalige Leiterin der Bücherei Giesenkirchen – über Israel als Land der Gegensätze. „Israel ist Heimat und Wiege dreier Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam, die eines gemeinsam haben: Das Alte Testament. Gleichzeitig ist Israel aber auch ein moderner Industriestaat. Wir hören Nachrichten, die geprägt sind von Terror und Gewalt, gleichzeitig ist Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten. Über diese und mehr Aspekte wird Jenny Wennmacher berichten“, sagt Rolf Keuchen. Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro).

Der evangelische Friedhof Rheydt wurde 1822 angelegt; er ist seit 2003 in die Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach eingetragen. Der Friedhof ist sowohl wegen seiner grundlegenden Anlage als auch wegen der Gestaltung einzelner Grabstätten sehenswert. Mit dem Rheydter evangelischen Pfarrer Olaf Nöller führt ein überaus kompetenter Experte durch beide Stätten. Kosten entstehen für die Teilnehmer der Exkursion am Mittwoch, 30. Oktober, ab 13.30 Uhr keine. Eine Anmeldung an der Museumskasse unter Telefon 02166 92890-19 ist aber notwendig.

Um „Kirche im Quartier: Die Umgestaltung und Neupositionierung der Kirche – St. Mariä Empfängnis im Kontext der Venner Stadtentwicklung“ geht es beim nächsten Teil der Stadtgeschichtlichen Vortragsreihe am Mittwoch, 13. November, ab 19.15 Uhr in der Kirche St. Mariä Empfängnis (Mürrigerstraße 4). Mönchengladbach befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr dynamischen Phase seiner Entwicklung. In Venn hat die Entwicklung des Ortsteils eine ganz eigene Qualität erhalten, indem die katholische Pfarre St. Mariä Empfängnis ihren Kirchenbau und weitere Immobilien in das Vorhaben eingebunden hat. Angesichts gesunkener Zahlen bei den Kirchenbesuchern hat man hier einen Weg beschritten, der den 150 Jahre alten Kirchenbau aufgeteilt hat in einen Sakralraum im Bereich der Kirchenerweiterung vom Beginn des 20. Jahrhunderts und in einen Bereich im Langhaus, der in Zukunft weltlichen Zwecken dienen wird“, sagt Christoph Nohn, der die Stadtgeschichtliche Vortragsreihe leitet.

Mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de.

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Stadtgeschichtlicher Vortrag: Auf den Spuren des Grafen Balderich

Hans-Peter Hütter spricht auf Einladung Otto von Bylandt-Gesellschaft am 18. September im Museum Schloss Rheydt über den Grafen Balderich.

Die Stadtgeschichtliche Vortragsreihe der Otto von Bylandt-Gesellschaft ist dafür bekannt, spannende, aber oftmals unbekannte Themen, Ereignisse und Persönlichkeiten der Mönchengladbacher Geschichte vorzustellen. Diesem Anspruch kommt auch der nächste Stadtgeschichtliche Vortrag am 18. September im Museum Schloss Rheydt nach (19 Uhr). Hans-Peter Hütter spricht dann über den Grafen Balderich, den Stifter der ersten Kirche Mönchengladbachs, der zugleich auch als Gründer Mönchengladbachs angesehen wird.

Balderich von Friaul war ein fränkischer Edler, der von 819 bis 828 Markgraf von Friaul war. Er wird in manchen Quellen auch als dux Foroiuliensis (friaulischer Herzog) bezeichnet, wobei sich diese Bezeichnung zu karolingischer Zeit lediglich auf den zeitweiligen militärischen Führer bezog und nicht etwa schon die spätere Bedeutung territorialer Herrschaft hatte.

„Seit gut einem Jahrzehnt ist die Frühgeschichte Mönchengladbachs stark in die Diskussion geraten. Eine Reihe jüngerer Arbeiten hat neue Akzente gesetzt, die andere als die bisher gewohnten Sichtweisen ermöglichten. Dazu zählen die Arbeiten über das Totenbuch der Abtei Gladbach von Natalie Alexandra Holtschoppen, die Arbeit über die Gründungsgeschichte der Abtei Gladbach im politischen Kontext von Christoph Nohn sowie die sehr stark beachtete und weit über Mönchengladbach hinaus sehr positiv aufgenommene Arbeit über die Gladbacher Stadtbefestigung von Rüdiger Pongs – alles Werke, die der jung verstorbene frühere Stadtarchivar Dr. Christian Wolfsberger im Rahmen der ‚Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach‘ herausgegeben hat“, sagt Christoph Nohn, bei der Otto von Bylandt-Gesellschaft für die Stadtgeschichtlichen Vortragsreihe verantwortlich.

In diesem Zusammenhang sei auch die früher gern als eher sagenhaft abgetane Figur des Grafen Balderich und seiner Frau Hitta wieder verstärkt in den Blick geraten, sagt Christoph Nohn und freut sich daher, dass Hans-Peter Hütter beim ersten Stadtgeschichtlichen Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft im zweiten Halbjahr über Balderich von Friaul referieren wird. „Hans Peter Hütter hat – ausgehend von den bereits vorhandenen Anregungen – im letzten Band des ‚Rheydter Jahrbuches‘ die Frage nach Herkunft und Profil der Person des Balderich erneut aufgegriffen und ein erheblich klareres Bild dieser keineswegs sagenhaften Figur und seiner Frau gewinnen können. Der Vortrag gibt einen Einblick in den derzeitigen Stand der Erkenntnisse.“

Der Eintritt zum Stadtgeschichtlichen Vortrag ist kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Der nächste Vortrag findet 13. November statt.

Pressemitteilung

Bylandt-Gesellschaft fährt ins Ahrtal

Am 25. September bietet die Otto von Bylandt-Gesellschaft eine Fahrt ins Ahrtal mit Wanderung durch die Weinberge, Führung durchs Weinmuseum und Verkostung im Weinkeller an.

Das Ahrtal ist nach der Ahr, einem linken Nebenfluss des Rheins, benannt. Es beginnt mit der Ahrquelle in Blankenheim im Kreis Euskirchen (Nordrhein-Westfalen). Das Ahrtal ist vor allem für seinen Weinanbau bekannt. Das Gebiet sowie die südlicher gelegene Vulkaneifel sind aber auch für Mineralwasser bekannt.

Wir wollen den Blick unserer Mitglieder und anderer Interessierten auch für interessante kulturgeschichtliche Aspekte über die Grenzen Mönchengladbachs hinaus öffnen. Der Weinbau im Ahrtal und anderen Gebieten in Rheinland-Pfalz hat diese kulturgeschichtliche Bedeutung. Daher freuen wir uns, eine Tagesexkursion ins Ahrtal anbieten zu können, sagt Dr. Rolf Keuchen, der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt.

Bei der Wanderung mit Weinprobe an der Ahr am Mittwoch, 25. September, unter der Leitung von Hanno Pinzke lernen die Teilnehmer die Winzergenossenschaft Mayschoß kennen (die älteste der Welt), erwandern und erleben die Mayschosser Weinlagen auf einer recht ebenen Strecke mit fachkundiger Führung durch den Winzer und besuchen Gut Mayschoß mit Führung durch den Weinkeller und das Weinbaumuseum inklusive Weinproben und Winzerteller. Im Fahrpreis von 55 Euro sind alle Kosten inkludiert.

Bei der Wanderung lernen die Teilnehmer die Region und die Geschichte des Weinbaus kennen und haben eben auch die Möglichkeit, einen genussvollen Tag zu verbringen. Die Weine der Ahr sind schließlich nicht ohne Grund sehr bekannt und beliebt, betont Rolf Keuchen.

Der Reisebus startet am 8.30 Uhr am Franziskanerkloster, Bettrather Straße 79 in Mönchengladbach und um 8.55 Uhr Reisebushaltestelle Hauptbahnhof Rheydt, die Rückkehr ist gegen 18.30 Uhr vorgesehen. Die Anmeldung an der Museumskasse unter Telefon 02166 92890-19 ist bis zum 30. August (maximale Teilnehmerzahl 29 Personen) möglich. Die Vorauszahlung in Höhe von 55 Euro wird auf das Konto von Uta Schmölder-Herrmann (IBAN: DE58 3807 0724 0194 9767 00, BIC: DEUTDEDB) bis 1. September erbeten.

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Stadtgeschichtlicher Vortrag über die Fotografin Lisel Haas

Ulrike und Klaus Krüner sprechen auf Einladung Otto von Bylandt-Gesellschaft am 22. Mai im Museum Schloss Rheydt über die jüdische Künstlerin Lisel Haas aus Mönchengladbach.

Die Stadtgeschichtliche Vortragsreihe der Otto von Bylandt-Gesellschaft ist dafür bekannt, spannende, aber oftmals unbekannte Themen, Ereignisse und Persönlichkeiten der Mönchengladbacher Geschichte vorzustellen. Diesem Anspruch kommt auch der nächste Stadtgeschichtliche Vortrag am 22. Mai im Museum Schloss Rheydt nach (19 Uhr). Ulrike und Klaus Krüner sprechen dann über die jüdische Fotografin Lisel Haas, die 1898 in Mönchengladbach geboren wurde.

„Lisel Haas ist als Künstlerin ein typisches Opfer des Nationalsozialismus. Sie betrieb bis 1938 ein Atelier in Mönchengladbach, das sie nach der Reichskristallnacht aber aufgab und in der Folge mit ihrem Vater nach England emigrierte“, sagt Christoph Nohn, bei der Otto von Bylandt-Gesellschaft für die Stadtgeschichtlichen Vortragsreihe verantwortlich. In England hat sich Lisel Haas schnell einen Namen im Kulturbetrieb gemacht, arbeitete unter anderem am Alexandra Theatre in Birmingham und am Belgrade Theatre in Coventry und eröffnete nach dem Zweiten Weltkrieg ihr eigenes Fotostudio.

„Den Kontakt nach Mönchengladbach hat sie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Und aus ihrer künstlerischen Phase in ihrer Heimatstadt haben sich mannigfaltige Arbeiten von ihr erhalten, unter anderem solche, die von der Familie Spier in Wickrath in Auftrag gegeben worden waren. Daher sind wir froh, Lisel Haas im Rahmen unserer Vortragsreihe vorstellen zu können“, betont Nohn.

Er weist auch auf einen anderen Aspekt hin: „Besonders bemerkenswert ist, dass die in Birmingham lebende Nichte von Lisel Haas, Frau Dr. Dorothy Williams, gemeinsam mit ihrem Mann anlässlich des Vortrags der Geburtsstadt ihrer Tante einen Besuch abstatten wird.“

Der Eintritt zum Stadtgeschichtlichen Vortrag ist kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Der nächste Vortrag findet im zweiten Halbjahr statt.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt zur Bedeutung der Jagd

Am 28. April um 11.30 Uhr findet der vierte Matinee-Vortrag des Jahres der Otto von Bylandt-Gesellschaft statt. Referent ist Guido von Büren, Kurator des Museums Zitadelle Jülich. Er spricht über „Die Herzogtümer Jülich-Berg und die Jagd“.

Seit 31. März widmet das Museum Schloss Rheydt, in Kooperation mit dem Museum Zitadelle Jülich, der Jagd als Motiv in der Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts eine Sonderausstellung. Im spezifischen Kontext der Hofkultur spielte die Jagd eine herausragende Rolle in der Konstruktion fürstlicher Leitbilder sowie dynastischer Identität und Kontinuität. Heldenlegenden, die von heroischen Jagdabenteuern erzählten, dienten dabei der Inspiration. Die zahlreichen Bedeutungsebenen des Jagdmotivs reichten von allegorischen und moralischen Sinngehalten bis hin zu erotischen Anspielungen.

Insbesondere skurrile Affenjagden in Kupferstichen und Tapisserien waren Ausdruck eines innovativen Umgangs mit dem Jagdmotiv. Ebenso humorvoll wie allegorisch wurde das Jagdmotiv in der niederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters dargestellt. Gleichzeitig wurde für den neuen Kunstmarkt das Thema in diversen Genres umgesetzt. In einem Ausblick zeigt die Ausstellung zudem, dass die Jagd, als ein unerschöpflicher Motivschatz, Künstlern, wie denjenigen der Düsseldorfer Malerschule des 19. Jahrhunderts weiterhin als Inspirationsquelle diente.

In diesem Zusammenhang findet am Sonntag, 28. April, um 11.30 Uhr der vierte Matinee-Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt, im Rittersaal statt. Referent ist Guido von Büren, Kurator des Museums Zitadelle Jülich. „Die Jagd spielte als fürstliches Hoheitsrecht und damit verbunden als Mittel der Machtdemonstration wie des standesgemäßen Zeitvertreibs bei Hofe eine herausgehobene Rolle. Drei Aspekte werden im Vortrag näher behandelt: die Bedeutung des Hubertusritterordens für die Repräsentation am Jülich-Bergischen Herzogshof im Spätmittelalter, die fürstliche Jagd unter Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg im Zeitalter der Renaissance und schließlich die barocke Prachtentfaltung in den Jagden am Hof des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz in den Jahrzehnten um 1700“, sagt Dr. Rolf Keuchen, der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft.

Rolf Keuchen freut sich sehr über den Vortrag „Die Herzogtümer Jülich-Berg und die Jagd“. Die Jagd sei in Kultur und Literatur ein wichtiges Motiv und werde schließlich auch noch heute in Deutschland praktiziert –immerhin verfügten rund 385.000 Menschen in Deutschland über einen Jagdschein. „Dieser Bedeutung wollen wir mit unserem vierten Matinee-Vortrag ebenso Rechnung tragen.“

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro). Der nächste Matinee-Vortrag findet im zweiten Halbjahr statt.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses

Am 17. März um 11.30 Uhr findet der dritte Matinee-Vortrag des Jahres der Otto von Bylandt-Gesellschaft statt. Referent ist Wilhelm von Boddien vom privaten Förderverein Berliner Schloss.

Das Berliner Schloss war das dominierende Bauwerk in der historischen Mitte Berlins. Das Residenzschloss der Hohenzollern wurde Mitte des 15. Jahrhunderts auf einer Spreeinsel erbaut, nach barocken Erweiterungen wurde es 1702 zur königlich-preußischen und ab 1871 zur kaiserlichen Residenz im Deutschen Kaiserreich. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt, wäre aber durchaus wiederaufbaufähig gewesen. Die SED-Regierung ließ es jedoch aus politischen Gründen vollständig sprengen und errichtete an der Stelle des Schlosses den modernistischen Palast der Republik, der seinerseits ab 2006 abgerissen wurde.

Seit 2013 wird das Berliner Schloss mit drei rekonstruierten Barockfassaden wiederaufgebaut. Der private Förderverein „Berliner Schloss e.V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Mehrpreis der rekonstruierten Schlossfassade gegenüber einer modernen durch Spenden in Höhe von 105 Millionen Euro aufzubringen.

Geschäftsführer dieses Vereins ist Wilhelm von Boddien, der am Sonntag, 17. März, um 11.30 Uhr auf Einladung der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt, im Rittersaal sprechen wird. Im Rahmen seines Matinee-Vortrags „Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses“ wird Wilhelm von Boddien viele Informationen zu diesem nationalen Bauprojekt aus erster Hand vermitteln.

„Das Berliner Stadtschloss ist ein Kulturgut von großer Bedeutung. Deshalb haben wir die Chance natürlich genutzt und Wilhelm von Boddien gerne eingeladen. Natürlich bezieht sich unser vorrangiges Interesse auf Mönchengladbach und die Region. Aber wenn wir die Möglichkeit haben, Informationen zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses zu erhalten, nehmen wir dies natürlich gerne an“, sagt Dr. Rolf Keuchen, der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft. Schon im Vorfeld sei dieser dritte Matinee-Vortrag des Jahres auf großes Interesse gestoßen. Das habe Rolf Keuchen gezeigt, dass die Entscheidung absolut richtig gewesen sei.

Die Vorab-Eröffnung des wiedererrichteten Schlosses ist für den 250. Geburtstag Alexander von Humboldts am 14. September 2019 vorgesehen, Ende 2019 soll der reguläre Betrieb starten. Das Gebäude soll in Erinnerung an das geistige Erbe Alexander und Wilhelm von Humboldts mehrere museale Sammlungen aus aller Welt unter anderem der Dahlemer Museen zusammenführend aufnehmen, Veranstaltungsräume für Wissenschaft und Kultur bieten, über die Schlossgeschichte informieren und zugleich der Wiederherstellung eines Hauptbezugspunktes der Berliner und deutschen Geschichte und des historischen Stadtbildes von Berlin-Mitte dienen.

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro). Der nächste Matinee-Vortrag findet im zweiten Halbjahr statt. Wichtig: Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Voranmeldung bei Dr. Rolf Keuchen unter rekeuchen@aol.com oder 02163 49252 notwendig.

Das Programm der Otto von Bylandt-Gesellschaft in der ersten Jahreshälfte 2019

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft lädt in der ersten Jahreshälfte 2019 zu vielfältigen Veranstaltungen ein. Das Themenprogramm und den aktuellen Rundbrief für die erste Jahreshälfte 2019 können Sie hier herunterladen.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt: Das schriftstellerische Jugendwerk Joseph Goebbels‘

Am 10. Februar um 11.30 Uhr findet der zweite Matinee-Vortrag des Jahres der Otto von Bylandt-Gesellschaft statt. Germanist Prof. Dr. Ralf Georg Czapla spricht über Joseph Goebbels.

Der Rheydter Joseph Goebbels war einer der einflussreichsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus und einer der engsten Vertrauten Adolf Hitlers. Als Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und Präsident der Reichskulturkammer hatte Goebbels von 1933 bis 1945 in Deutschland entscheidende Posten des kulturellen Lebens für die Lenkung von Presse, Rundfunk und Film inne.

„Was viele Menschen nicht wissen: Joseph Goebbels hatte sich früh als Schriftsteller versucht. Nach Studium und Promotion fanden seine literarischen Versuche bei Verlagen und Zeitungen allerdings keine Beachtung. Auch als Journalist konnte er nicht Fuß fassen. Dabei ist gerade diese frühe Phase wichtig, um den Aufstieg des aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Goebbels zu verstehen“, sagt Dr. Rolf Keuchen, der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft.

Der Museumsvereins Schloss Rheydt lädt am Sonntag, 10. Februar, um 11.30 Uhr zum zweiten Matinee-Vortrag 2019 in den Rittersaal des Museums Schloss Rheydt ein. Der aus Immerath (Erkelenz) stammende, in Heidelberg lehrende Germanist Prof. Dr. Ralf Georg Czapla wird einen Vortrag über das schriftstellerische Jugendwerk Joseph Goebbels‘ halten. Auf der Grundlage unveröffentlichter Gedichte und Tagebuchaufzeichnungen wird dabei das Bild einer Persönlichkeit gezeichnet, die sich im Spannungsfeld von Begabung und Scheitern, von Geltungsdrang und Zurückweisung, von Verführung und Verführbarkeit entwickelte und insofern ein mahnendes Beispiel für die heutige Zeit gibt.

„Die Otto von Bylandt-Gesellschaft steht dafür, vor allem regional bedeutsame kulturhistorische und kulturelle Themen aufzugreifen. Daher kommen wir auch an dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte nicht vorbei, gerade vor dem Hintergrund der Rheydter Herkunft von Joseph Goebbels. Wir sind froh, einen so renommierten Literaturwissenschaftler für unseren Matinee-Vortrag gewonnen zu haben, der uns einen tiefen Einblick in das literarische Schaffen, aber auch das Leben von Joseph Goebbels geben wird“, betont Rolf Keuchen.

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro).

Der nächste Matinee-Vortrag am 17. März befasst sich mit dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und wird von Wilhelm von Boddien, dem Geschäftsführer des privaten Fördervereins „Berliner Schloss e.V.“ gehalten.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt: „Neue Pflanzen in heimischen Gefilden“

Am 25. November, 11.30 Uhr, findet der letzte Matinee-Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft in diesem Jahr statt. Referenten sind Dr. Kathrin Wappenschmidt und Dr. Karlheinz Wiegmann.

Ob Mais, Tomaten, Kakao oder Tabak – mit der Entdeckung Amerikas erreichte eine Vielzahl neuer Pflanzen Europa. Aus anderen Teilen der Erde kamen Gewürze, Tee oder Südfrüchte. Selbst der vermeintlich urdeutsche Kohl stammt nicht von hier. Ohne die vielen „Zuwanderer“ aus aller Welt wären unsere Speisekarten recht kurz, Genussmittel wie Kaffee oder Wein unbekannt. Die Ausstellung „Teutscher Reis und Indianischer Pfeffer“ im Museum Schloss Rheydt (bis 20. Januar 2019) geht der Frage nach, wann welche Pflanzen ihren Weg zu uns fanden. Im Mittelpunkt steht dabei die Zeit der Renaissance.

Der nächste Matinee-Vortrag findet am Sonntag, 25. November, um 11.30 Uhr im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt. Dann sprechen Dr. Kathrin Wappenschmidt (Leitung Kulturzentrum Sinsteden, Rhein-Kreis Neuss) und Dr. Karlheinz Wiegmann (Leitung Museum Schloss Rheydt) über „Neue Pflanzen in heimischen Gefilden“.

„Wir geben in dem Vortrag einen Überblick, wie sich unsere Pflanzenwelt im Laufe der Zeit verändert hat. Das hat natürlich damit zu tun, dass viele Pflanzen aus der Neuen Welt den Weg nach Europa gefunden haben“, sagt Karlheinz Wiegmann. Während er den historischen Teil des Vortrags halten wird, befasst sich Kathrin Wappenschmidt vor allem mit der künstlerischen Seite der Ausstellung – kein Wunder, ist das Kulturzentrum Sinsteden doch Museum für Landwirtschaft und zeitgenössische Kunst zugleich.

Nach dem Vortrag, in dem die Schau „Teutscher Reis und Indianischer Pfeffer“ in Form einer digitalen Präsentation gezeigt wird, stehen Kathrin Wappenschmidt und Karlheinz Wiegmann in der Ausstellung für Fragen der Besucher zur Verfügung. Mit diesem Konzept habe man bereits gute Erfahrung gemacht.

Auch der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt, Dr. Rolf Keuchen, ist erfreut über den nächsten Matinee-Vortrag: „Wir erhalten die Möglichkeit, von zwei Experten einen tiefen Einblick in die Ausstellung und die Entwicklung unserer Pflanzenwelt zu bekommen und anschließend Fragen zu stellen. Die Art der offenen Kommunikation bietet einen schönen Mehrwert.“

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro). Auch sie können im Anschluss an der Führung teilnehmen.

Die OvB in der „Rheinischen Post“: „Geschichtsbuch für die ganze Stadt“

Die Tageszeitung „Rheinische Post“ berichtet über de Vorstellung des 32. Rheydter Jahrbuchs durch die Otto von Bylandt-Gesellschaft. Den Artikel finden Sie unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-geschichtsbuch-fuer-die-ganze-stadt_aid-34492921

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Führung durch die Brandts-Kapelle

Ein in den letzten Jahren wieder verstärkt ins Bewusstsein gerücktes Kleinod der Neugotik stellt die dem hl. Aloysius geweihte Kapelle an der Rudolfstraße dar, die der bekannte Gladbacher Fabrikant Franz Brandts zum Gedenken an seinen früh verstorbenen ersten Sohn 1896 errichten ließ. Durch den Stifter ist der Bau außerdem eng mit dem Sozialkatholizismus in Mönchengladbach verbunden und deshalb ein wichtiges Denkmal der Stadtgeschichte. Trotz mancher Veränderungen in der Nachkriegszeit bietet die Kapelle in ihrem Innern immer noch den geschlossenen Eindruck eines mittlerweile selten gewordenen qualitätvollen neugotischen Ensembles, das der Referent während einer Führung erschließen wird. Heinz Habrich, Mitglied der Otto von Bylandt-Gesellschaft, berichtet vor Ort über die Brandts-Kapelle (Rudolfstraße 5, 41068 Mönchengladbach). Beginn: 19.00 Uhr in der Brandts-Kapelle, der Eintritt ist frei.

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Sieben profunde Beiträge: Neues Rheydter Jahrbuch erhältlich

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft hat aktuell das 32. Rheydter Jahrbuch mit zahlreichen Beiträgen von ausgewiesenen Kennern der Mönchengladbacher Geschichte und Kultur herausgegeben.

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Förderverein des Städtischen Museums Schloss Rheydt ist bekannt für die Unterstützung des Museums in allen seinen Aufgabenbereichen, durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen, der finanziellen Förderung von Anschaffungen sowie durch Fahrten mit kunst-, kulturgeschichtlichem und/oder historischem Schwerpunkt. Ebenso fungiert die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Herausgeberin des alle zwei Jahre erscheinenden „Rheydter Jahrbuchs“, einer etablierten wissenschaftlichen Publikation zur „Geschichte und Kultur der Stadt Mönchengladbach“ und im Besonderen zum Museum Schloss Rheydt.

Dieser Tage erscheint das 32. Rheydter Jahrbuch mit zahlreichen Beiträgen von ausgewiesenen Kennern der Mönchengladbacher Geschichte und Kultur. In den Beiträgen begeben sich die Autoren unter anderem auf die Spuren des historischen Stadtgründers Graf Balderich (Hans-Peter Hütter), beantworten die Frage nach dem Ursprung der Gladbacher Pfarrkirche (Christoph Nohn), beleuchten die Geschichte der Kleingerberei in Wickrath von 1800 bis 1914 (Joachim Wirtz), zeichnen die Entwicklung der Villa Hecht am Bunten Garten nach (Christian Krausch), stellen das Mappenwerk des sozialkritischen Malers und Grafikers Hans Rilke aus Rheydt vor (Stephanie Herrmann) und präsentieren die Neuzugänge in den Sammlungen von Schloss Rheydt seit 2010 (Karlheinz Wiegmann). Die Chronik der Otto von Bylandt-Gesellschaft von 2004 bis 2018 schreibt der ehemalige Vorsitzende Werner Goertz fort.

„Wir haben sieben profunde Beiträge versammelt und freuen uns, die Tradition des Rheydter Jahrbuchs mit dem 32. Band fortzuschreiben. Wir wollen damit einen weiteren Beitrag zur historischen, kunst- und kulturgeschichtlichen Forschung in Mönchengladbach leisten“, sagt der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft, Dr. Rolf Keuchen. Er erinnert in dem Zusammenhang auch an den im vergangenen Jahr nach schwerer Krankheit verstorbenen Leiter des Stadtarchivs Mönchengladbach Dr. Christian Wolfsberger. „Er war Mitglied im Redaktionskreis des Rheydter Jahrbuchs. Von seinen fundierten, umsichtigen und konstruktiven Ratschlägen profitierten die Rheydter Jahrbücher in erheblichem Maße. Fachlich und kollegial hinterlässt er eine deutliche Lücke.“

Das 32. Rheydter Jahrbuch hat 248 Seiten und ist zum Preis von 22 Euro an den Museumskassen Schloss Rheydt und Abteiberg erhältlich. Im Schloss Rheydt können Mitglieder der Otto von Bylandt-Gesellschaft ihr kostenloses Exemplar abholen.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt: Die Verbindungen von Rheydt zu Malta

Am 11. November, 11.30 Uhr, findet ein Matinee-Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft statt. Referent ist Dr. Wolfgang Löhr.

Die Familie Bylandt ist eng mit der historischen Entwicklung von Schloss Rheydt verbunden. Otto von Bylandt ließ das Schloss zwischen 1558 und 1591 durch den Baumeister Maximilian von Pasqualini errichten – ihm haben wir die Architektur der Renaissance-Wasserschlossanlage zu verdanken.

Dass die Familie Bylandt auch Verbindungen nach Malta unterhielt, ist indes weitgehend unbekannt. Darüber klärt ein Matinee-Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft, der am Sonntag, 11. Oktober, um 11.30 Uhr im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt stattfindet, auf. Der ehemalige Leiter des Stadtarchivs Mönchengladbach, Dr. Wolfgang Löhr, geht in seinem Referat der Frage „Was hat die Familie Bylandt zu Rheydt mit Malta zu tun?“ nach.

Der Historiker hat zahlreiche Bücher zur Geschichte Mönchengladbachs veröffentlicht. Unter anderem hat er auch über das mit Mönchengladbach verbundene Adelsgeschlecht derer von Hompesch geforscht. Der Großmeister des Johanniter-Ordens Ferdinand von Hompesch, zugleich Staatsoberhaupt Maltas, hat 1797 dem Dorf Zejtun Stadtrechte verliehen und ihm als zweiten Namen die Bezeichnung „Città Beland“ gegeben. „Beland“ geht auf den Familiennamen Bylandt zurück und erinnert an den Nachnamen von Ferdinand von Hompeschs Mutter: Isabella von Bylandt-Rheydt hatte 1734 Ferdinands Vater, Johann Wilhelm von Hompesch, geheiratet.

„Ab den 1990er Jahren gab es mehrere gegenseitige Besuche zwischen Mönchengladbach und Malta. Auf diese und viele weitere Zusammenhänge wird Dr. Wolfgang Löhr, der am Ausbau des Kontaktes maßgeblich beteiligt war, eingehen“, sagt Dr. Rolf Keuchen, Vorsitzender der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt. Die Gesellschaft richtet die Matinee-Vorträge als Reihe aus.

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und dem Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro).

Der nächste Matinee-Vortrag findet am Sonntag, 25. November, um 11.30 Uhr im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt. Dann sprechen Dr. Kathrin Wappenschmidt und Dr. Karlheinz Wiegmann über „Neue Pflanzen in heimischen Gefilden“.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt über den Jakobsweg

Am 28. Oktober, 11.30 Uhr, findet ein Matinee-Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft statt. Referent ist Prof. Dr. Gerd Gellißen.

Der Jakobsweg fasziniert Menschen seit Jahrhunderten. Ein dichtes Netz verschiedener Pilgerwege zieht sich durch ganz Europa. Die meisten Pilgerinnen und Pilger begehen sie in kurzen Teilstrecken im Laufe vieler Jahre. 2700 Kilometer misst der Jakobsweg von Köln bis zu seinem Ziel in Santiago de Compostela im Nordosten Spaniens.

Im Rahmen eines Matinee-Vortrags der Otto von Bylandt-Gesellschaft, der am Sonntag, 28. Oktober, um 11.30 Uhr im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt stattfindet, spricht der in Rheydt geborene Professor für Biochemie Dr. Gerd Gellißen über „Wanderung auf dem Jakobsweg von Köln nach Santiago de Compostela“. Er ist den Pilgerweg im Frühjahr und Sommer 2011 in 93 Tagen in einem Stück gewandert, nachdem er den Jakobsweg vorher schon mit dem Fahrrad und auf Teilwanderungen kennen gelernt hatte.

Auf der Grundlage seiner Tagebuchaufzeichnungen hat er über seinen Pilgerweg ein Buch mit dem Titel „2700 km Jakobsweg: Eine Wanderung von Koeln bis Santiago de Compostela“ geschrieben. „Sein Buch und die Lesungen daraus haben sein Publikum stets einhellig fasziniert wegen der packenden Schlaglichter auf einzelne Menschen, denen er begegnet ist, wegen seines profunden Wissens über Geschichte, Kunst und religiöse Kulte, wegen seiner plastischen Schilderungen von Pflanzen und Landschaften und vor allem auch wegen seiner mitreißenden Formulierungen“, sagt Dr. Rolf Keuchen, Vorsitzender der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt. Die Gesellschaft richtet die Matinee-Vorträge als Reihe aus.

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. Der nächste Matinee-Vortrag findet am Sonntag, 11. November, um 11.30 Uhr im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt. Dann beantwortet Dr. Wolfgang Löhr, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs in Mönchengladbach, die Frage: „Was hat die Familie Bylandt zu Rheydt mit Malta zu tun?“

Das Programm der Otto von Bylandt-Gesellschaft in der zweiten Jahreshälfte 2018

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft lädt in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu vielfältigen Veranstaltungen ein. Das Themenprogramm und den aktuellen Rundbrief für die zweite Jahreshälfte 2018 können Sie hier herunterladen.

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Lederfunde aus Adelssitzen im Rheinischen Braunkohlerevier

Stadtgeschichtlicher Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft am Mittwoch, 19. September, um 19 Uhr im Rittersaal von Schloss Rheydt

Der Braunkohletagebau unmittelbar südlich von Mönchengladbach hat in den ver-gangenen Jahrzehnten und bis heute anhaltend nach und nach zum Verlust von Kul-turgütern geführt, zu denen auch so mancher Adelssitz gehörte. Bei allem Bedauern über diese Entwicklung bietet die Situation aber auch die einmalige Chance, wäh-rend des „Rückbaus“ der Herrenhäuser genaue Untersuchungen dieser Anlagen durchzuführen. Einen Aspekt dabei wird der oben genannte Vortrag beleuchten und damit auch einen sonst kaum bekannten Einblick in die Alltagswelt vergangener Jahrhunderte geben, die man sich so auch für Schloss Rheydt vorstellen darf.

Referent ist Dr. Christian Schumacher von der Otto von Bylandt-Gesellschaft. Der Eintritt ist frei.

Die OvB in der „Rheinischen Post“: „Spannendes von der Otto-von-Bylandt-Gesellschaft“

Die Tageszeitung „Rheinische Post“ berichtet über das Programm der zweiten Jahreshälfte der Otto von Bylandt-Gesellschaft. Den Artikel finden Sie unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/kultur/moenchengladbach-schloss-rheydt_aid-32766237

Pressemitteilung

Großes Programm bei der Otto von Bylandt-Gesellschaft

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft, der Museumsverein des Städtischen Museums Schloss Rheydt, hat auch für die zweite Jahreshälfte 2018 eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen im Angebot.

Für die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es jedes Jahr zwei „heiße Phasen“: Frühjahr und Herbst. In diesen Monaten richtet der Rheydter Museumsverein seine vielfältigen kulturellen Veranstaltungen aus und lädt dementsprechend auch 2018 zwischen September und November zu Vorträgen und Exkursionen ein. „Wir freuen uns, dass wir aus den Reihen unserer Mitglieder, aber auch von außerhalb wieder eine ganze Reihe an Experten gefunden haben, die ihr kulturelles und historisches Wissen mit uns und unseren Gästen teilen. Wir laden jeden Interessierten herzlich ein, unsere Angebote wahrzunehmen“, sagt Dr. Rolf Keuchen, Vorsitzender der Bylandt-Gesellschaft.

Die Mitglieder und Gäste der Otto von Bylandt-Gesellschaft erwartet ein großes Spektrum an interessanten Vorträgen und Fahrten. Exkursionen führen nach Wuppertal ins von der Heydt-Museum und ins Bayer-Werk (10. Oktober), nach Well in die Niederlande (19. Oktober) und nach Solingen ins Klingenmuseum und zum Basar der Kunsthandwerker auf Schloss Burg (30. Oktober). Für alle Fahrten ist die Anmeldung an der Museumskasse unter Telefon 02166 92890-19 nötig, die Kosten können dort erfragt oder auf der Website http://otto-von-bylandt-gesellschaft.de/aktuelleseingesehen werden.

Mit dem Vortrag „Lederfunde aus Adelssitzen im Rheinischen Braunkohlenrevier“ von Dr. Christian Schumacher startet am Mittwoch, 19. September, die „Stadtgeschichtliche Vortragsreihe“ ins zweite Halbjahr. Der Vortrag findet im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt um 19 Uhr statt. Über die „Brandts-Kapelle an der Rudolfstraße“ berichtet am Mittwoch, 14. November, 19 Uhr vor Ort Heinz Habrich.

„Wanderung auf dem Jakobsweg von Köln nach Santiago de Compostela“ (Prof. Dr. Gerd Gellißen, 28. Oktober), „Was hat die Familie Bylandt zu Rheydt mit Malta zu tun?“ (Dr. Wolfgang Löhr, 11. November) und „Neue Pflanzen in heimischen Gefilden“ (Dr. Kathrin Wappenschmidt / Dr. Karlheinz Wiegmann, 25. November) lauten die Titel der kommenden Matineeveranstaltungen der Otto von Bylandt-Gesellschaft, die jeweils sonntags um 11.30 Uhr ebenfalls im Rittersaal des Rheydter Museums stattfinden. Die Teilnahme an allen stadtgeschichtlichen und Matineevorträgen ist kostenfrei, Nicht-Mitglieder zahlen nur den normalen Eintritt ins Museum.

Auf der neuen Website http://otto-von-bylandt-gesellschaft.deder Otto von Bylandt-Gesellschaft finden sich ausführliche Beschreibungen zu allen Vorträgen und Exkursionen und weitere Informationen zur Gesellschaft und den Zielen.

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Vortrag im Museum Schloss Rheydt über deutsche Siedler in Russland

Am 10. Juni, 11.30 Uhr, findet ein Matinee-Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft statt. Referent ist Dr. Jochen Mues.

„Deutsche Siedler in Russland – von Privilegierten zu Diskriminierten“, so lautet der Titel des Matinee-Vortrags der Otto von Bylandt-Gesellschaft, der am Sonntag, 10. Juni, um 11.30 Uhr im Rittersaal des Museums Schloss Rheydt stattfindet. Dr. Jochen Mues referiert über die Geschichte der deutschen Siedler in Russland von den Anfängen bis zur heutigen Situation russlanddeutscher Aussiedler.

Die ersten Deutschen wurden bereits im 13. Jahrhundert von Kiewer Fürsten zur Entwicklung von Handel und Handwerk eingeladen, zu Beginn des 15. Jahrhunderts entstanden erste deutsche Kolonien. Später warb Peter der Große (1682 bis 1725) rund 50.000 Deutsche an, sich in Russland, insbesondere in dem von ihm gegründeten St. Petersburg niederzulassen, und Katharina II. (die Große) verfolgte den Zweck, dass die Deutschen moderne Agrartechnik in Russland einführten und den Russen „durch Arbeitslust und Ordnungsliebe“ Vorbild sein sollten.

Dr. Jochen Mues berichtet über die historischen Hintergründe, Organisation und soziale Struktur der deutschen Gemeinschaft in Russland, stellt ihre Rolle für die Wirtschaft heraus und ebenso die negative Wahrnehmung der Deutschen ab dem 19. Jahrhundert bis hin zur Verfolgung und Ermordung unter der Herrschaft Josef Stalins. Erst nach dem Besuch des Bundeskanzlers Konrad Adenauer in Moskau 1955 erhielten die Sowjetdeutschen nach und nach ihre Rechte zurück.

„Wir freuen uns darüber, dass Dr. Jochen Mues uns einen Einblick in dieses spannende Thema gibt und auch über die Gegenwart berichtet. Bis heute sind ca. 2,5 Millionen Russlanddeutsche in die Bundesrepublik übergesiedelt. Und obwohl sie ursprünglich deutsch waren, haben gerade junge Aussiedler weiterhin Schwierigkeiten, sich in Deutschland heimisch zu fühlen. Das zeigt eine Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge“, sagt Dr. Rolf Keuchen, Vorsitzender der Otto von Bylandt-Gesellschaft, des Museumsvereins Schloss Rheydt. Die Gesellschaft richtet die Matinee-Vorträge als Reihe aus.

Der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, mehr Informationen über die Otto von Bylandt-Gesellschaft gibt es unter www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de.

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Fahrt zur Ausstellung „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ nach Münster

Am 17. Mai führt die Otto von Bylandt-Gesellschaft eine Tagesexkursion nach Münster durch und besichtigt das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Wie kaum ein anderer Künstler der Klassischen Moderne versuchte Pablo Picasso, mit seiner Kunst zu einer Befriedung Europas und der Welt beizutragen. Im Rahmen der Ausstellung „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster neben Kunstwerken aus dem eigenen Picasso-Bestand Leihgaben aus weltweit führenden musealen Sammlungen. Die rund 60 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Plakate, zeigen Picassos künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden. Die Schau demonstriert seinen Einsatz für die Ziele der Friedensbewegung, seine Auseinandersetzung mit politischen Parteien und seinen Versuch, die Kriegsschrecken des 20. Jahrhunderts künstlerisch zu überwinden – in der Hoffnung auf die Errichtung eines friedlichen Europas.

„Wir laden als Otto von Bylandt-Gesellschaft zu einer Tagesexkursion nach Münster ein. Wir besichtigen die historische Altstadt Münsters und besuchen das Kunstmuseum Pablo Picasso, wo wir durch die Sonderausstellung im Rahmen der Schau ‚Frieden. Von der Antike bis heute‘ geführt werden. Aus kunst- und kulturhistorischer sowie stadtgeschichtlicher und christlicher Perspektive wird das Thema Frieden aufgegriffen und hochrangige Exponate werden aus internationalen Sammlungen der Öffentlichkeit präsentiert“, sagt Uta Schmölder-Herrmann, bei der Otto von Bylandt-Gesellschaft für Exkursionen zuständig. Ebenso haben die Teilnehmer der Fahrt die Möglichgkeit, durch die Stadt zu bummeln, in einem Restaurant oder Café einzukehren oder die umliegenden Geschäfte zu erkunden.

Die Fahrt findet am 17. Mai statt, der Reisebus startet um 8.10 Uhr an der Reisebushaltestelle Rheydt Hbf und um 8.30 Uhr am Franziskanerkloster, Bettrather Straße 79. Die Rückfahrt ist für 16.30 Uhr eingeplant. Die Kosten liegen bei 36 Euro pro Person und müssen auf das Konto von Uta Schmölder-Herrmann (IBAN: DE58 3807 0724 0194 9767 00, BIC: DEUTDEDB) im Voraus überwiesen werden. Eine Anmeldung an der Museumskasse unter Telefon 02166 92890-19 ist ebenso nötig.

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Das Wickrather Ledergewerbe von der Kleingerberei bis zur Industrialisierung

Stadtgeschichtlicher Vortrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft am Mittwoch, 16. Mai, um 19 Uhr im Rittersaal von Schloss Rheydt

Die Lederfabrik von Zacharias Spier ist bis heute ein Begriff. Weniger bekannt ist, dass das Ledergewerbe schon vor der Gründung der Lederfabrik in Wickrath ansässig war. Der Vortrag verfolgt die Entwicklung des lederverarbeitenden Gewerbes seit dem 19. Jahrhundert im Bereich der ehemals selbständigen Gemeinde Wickrath vom Klein-betrieb bis hin zum industriellen Großbetrieb und leistet damit einen Beitrag zur Aufklärung der Hintergründe für die Ansiedlung der spierschen Lederfabrik am Oberlauf der Niers.

Referent ist Joachim Wirtz vom Stadtarchiv Mönchengladbach. Der Eintritt ist frei.

Die OVB im „GURU Magazin“: „Otto von Bylandt-Gesellschaft feiert 65. Geburstag“

Das Stadtmagazin „GURU“ berichtet über den 65. Geburtstag der Otto von Bylandt-Gesellschaft. Den Artikel finden Sie unter: http://www.guru-mg.com/2018/03/24/otto-von-bylandt-gesellschaft-feiert-65-geburstag/

Die OVB in der „Rheinischen Post“: „Bylandt-Gesellschaft wird 65 Jahre“

Die Tageszeitung „Rheinische Post“ berichtet über den 65. Geburtstag der Otto von Bylandt-Gesellschaft. Den Artikel finden Sie unter: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/bylandt-gesellschaft-wird-65-jahre-aid-1.7447066

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Vorstandswahl 2018: Dr. Rolf Keuchen im Amt bestätigt

Ulrich Elsen fungiert als stellvertretender Vorsitzender, Christoph Nohn und Dr. Patrick Peters sind neu im Vorstand. Ebenfalls gestartet: die neue Website www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de.

Die Mitglieder der Otto von Bylandt-Gesellschaft haben Dr. Rolf Keuchen im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Bei der Mitgliederversammlung 2018 gaben 100 Prozent der anwesenden Mitglieder dem Philologen, der der Otto von Bylandt-Gesellschaft seit drei Jahren vorsteht, ihre Stimme. Ihm zur Seite steht weiterhin Ulrich Elsen als stellvertretender Vorsitzender. „Ich freue mich, das Vertrauen der Mitglieder weiterhin genießen zu dürfen. Wir werden in den kommenden Jahren viele Projekte anstoßen und die Otto von Bylandt-Gesellschaft gezielt weiterentwickeln. Und Ziel ist es, als Museumsverein mit der Zeit zu gehen und als moderne Gesellschaft unserer Verantwortung gerecht zu werden“, sagt Dr. Rolf Keuchen.

Ein Beispiel: die neue Website www.otto-von-bylandt-gesellschaft.de. „Wir sind der Überzeugung, dass auch ein Museumsverein eine Präsenz im Internet benötigt. Zumal wir uns auf diese Weise noch stärker mit den übrigen kulturellen Vereinigungen der Stadt, zum Beispiel dem Wissenschaftlichen Verein, den Theaterfreunden und dem Museumsverein Abteiberg, vernetzen können“, betont Rolf Keuchen. Er hebt dabei besonders die Arbeit des Sponsors GURU-Magazin hervor: Kopf und Herausgeber Volker Mevissen hat die Seite gespendet.

Initiiert wurde das Projekt vom neuen Vorstand Dr. Patrick Peters, der Anne Häger nach neun Jahren im Vorstand als Schriftführer ablöst; Anne Häger wechselt in den Beirat und ist weiterhin für die Mitgliederverwaltung und -betreuung zuständig. Patrick Peters, in Mönchengladbach mit einer Beratung für Unternehmenskommunikation selbstständig, übernimmt zusätzlich das Amt des Pressesprechers und hatte den Kontakt zu Volker Mevissen hergestellt.

Ebenso neu im Vorstand ist Christoph Nohn, Lehrer in Geilenkirchen und verantwortlich für die stadtgeschichtliche Vortragsreihe der Otto von Bylandt-Gesellschaft. Er wechselt vom Beirat in den Vorstand, zu dem auch Schatzmeisterin Erika Staege und Museumsleiter Dr. Karlheinz Wiegmann gehören. Im Beirat arbeiten Ute Eckhardt, Werner Goertz, Christoph Noack, Uta Schmölder-Herrmann und Klaus Schubert für die Gesellschaft.

Stadtgeschichtliche Vortragsreihe

Kirche im Quartier: Die Umgestaltung und Neupositionierung der Kirche – St. Mariä Empfängnis im Kontext der Venner Stadtentwicklung

13.11.2019

Mönchengladbach befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr dynamischen Phase seiner Entwicklung. Das ist in ihren Zentren, aber auch in den einzelnen Stadtteilen deutlich zu spüren. In Venn hat die Entwicklung des Ortsteils eine ganz eigene Qualität entwickelt, indem die katholische Pfarre St. Mariä Empfängnis ihren Kirchenbau und weitere Immobilien in das Vorhaben eingebunden hat. Angesichts gesunkener Zahlen bei den Kirchenbesuchern hat man hier einen Weg beschritten, der den 150 Jahre alten Kirchenbau aufgeteilt hat in einen Sakralraum im Bereich der Kirchenerweiterung vom Beginn des 20. Jahrhunderts und in einen Bereich im Langhaus, der in Zukunft weltlichen Zwecken dienen wird. Bernd Hintzen und Thomas Müting vom Kirchenvorstand stellen die Neukonzeption vor.

Ort: Kirche St. Mariä Empfängnis, Mönchengladbach-Venn, Mürrigerstraße 4; wegen eines Gottesdienstes um 18.30 Uhr beginnt der Vortrag um etwa 19.15 Uhr.

Matinee-Vortrag

Zwischen Fakten und Fiktion – Wie man historische Romanwelten erschafft

17.11.2019

Historische Romane erfreuen sich großer Beliebtheit, die nach Ansicht der Mönchengladbacher Autorin Rebecca Gablé über pure Realitätsflucht hinausgeht und viel mehr dem Bedürfnis des Publikums nach Informationen über die Vergangenheit geschuldet ist. In ihrem Vortrag zeichnet Gablé die Entwicklung des historischen Romans nach, den Wandel seiner gesellschaftlichen Funktion und der Erwartungen seiner Leserschaft. Sie gibt Einblicke, wie aus einer historischen Persönlichkeit, einem bestimmten Ereignis oder einer Fragestellung eine Romanidee entsteht, und zeigt anhand kurzer Textbeispiele aus ihren Romanen, welche erzählerischen Techniken zum Einsatz kommen, um die Lebens- und Erfahrungswelt des Mittelalters dem heutigen Publikum nahezubringen. Sie verrät, wie es gelingen kann, Leser in einer immer schneller getakteten Gegenwart über tausend Seiten lang zu fesseln und für eine Vergangenheit zu faszinieren, mit der wir doch augenscheinlich gar nichts mehr gemeinsam haben.

Rebecca Gablé, geboren 1964, studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden Bestseller und in viele Sprachen übersetzt.

Termin: Sonntag, 17. November 2019, ab 11.30 Uhr im Rittersaal Schloss Rheydt; der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro).

Matinee-Vortrag

Helene Blum-Gliewe (1907-1992) – vom Bühnenbild zur Kunst am Bau

24.11.2019

Helene Gliewe wurde 1928 mit dem Zusammenschluss der Theater von Mönchengladbach und Rheydt als Leiterin der Ausstattung mit 40 Mitarbeitern verpflichtet. Sie war die erste und lange Zeit einzige weibliche Bühnenbildnerin Deutschlands, ausgebildet an der Volksbühne im Berlin der Weimarer Republik. Artikel im Rheydter Jahrbuch und Ausstellungen im Schloss Rheydt zeugen ebenso von der Bedeutung ihrer Werke wie der Ankauf ihrer Bühnenbildentwürfe durch die Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln. Nach dem Krieg verschlug es die aus Pommern stammende Helene Blum-Gliewe nach Schleswig-Holstein, wo sie sich verschiedene Techniken der in der Nachkriegszeit boomenden „Kunst am Bau“ aneignete und landesweit umsetzte.

Die in Helene Blum-Gliewes Wohnort Mönkeberg bei Kiel lebende Restauratorin Sabine Leonhardt stellt ihre frisch erschienene Publikation über die Künstlerin, ihre Werke und ihre Geschichte vor: Helene Blum-Gliewe (1907-1992) – Vom Bühnenbild zur Kunst am Bau (24,95 Euro)

Termin: Sonntag, 24. November 2019, ab 11.30 Uhr im Rittersaal Schloss Rheydt; der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro). Der Vortrag dient zugleich als Pressekonferenz.

Matinee-Vortrag

Das Goldene Zeitalter in Spanien – Höhepunkte in Malerei und Literatur

01.12.2019

Zu Recht werden das 16. und 17. Jahrhundert als Goldenes Zeitalter bezeichnet, denn sie sind eine Hochblüte der Iberischen Halbinsel in den Künsten. Das Goldene Zeitalter ist auch charakterisiert durch die politische Weltmachtstellung Spaniens, denn König Philipp II. erlangte 1580 mit der Vereinigung von Spanien und Portugal in Personalunion seine höchste Machtfülle. Doch schon wenig später kündigte sich 1581 mit der Unabhängigkeit der Niederlande unter Führung von Wilhelm von Oranien und 1588 mit der Niederlage der spanischen Armada vor der britischen Küste der Niedergang der Weltmacht Spanien an. Im Kontext dieser glanzvollen Epoche werden in dem Vortrag von Prof. Dr. Helmut C. Jacobs nicht nur herausragende Gemälde von Meistern wie Velázquez, Murillo, Zurbarán exemplarisch erklärt und gedeutet, sondern auch einige der großen literarischen Werke von Miguel de Cervantes, Lope de Vega und Calderón. So wird ein spannender Überblick über zwei herausragende Jahrhunderte spanischer Kunst von Weltrang geboten.

Prof. Dr. Helmut C. Jacobs, seit 1997 Professor für Romanistik an der Universität Duisburg-Essen, fasziniert seine Zuhörer nicht nur mit seinen profunden Kenntnissen der spanischen Kunst und Kultur, sondern auch als Akkordeonvirtuose. Er wird seinen Vortrag mit charakteristischen Werken der spanischen Musik bereichern.  

Termin: Sonntag, 1. Dezember 2019, ab 11.30 Uhr im Rittersaal Schloss Rheydt; der Eintritt zum Matinee-Vortrag ist für Mitglieder kostenfrei, Besucher zahlen für die Teilnahme am Vortrag (und den Museumsbesuch) den normalen Eintrittspreis von sechs Euro (ermäßigt: vier Euro).